UNSERE commUNIty
...facettenreich

Willkommen auf der Webseite zur Kampagne UNSERE UNI der Technischen Universität Dresden!

Hier stellen sich die Gesichter der Kampagne näher vor und erzählen, warum die TU Dresden „ihre Uni“ ist.
Sie stehen exemplarisch für die vielfältigen Menschen, die an der TUD studieren und arbeiten; die ihren individuellen Beitrag leisten, Wissen zu bewahren, zu aktualisieren, zu erweitern und in die Gesellschaft zu tragen.

Was bedeutet die TU Dresden für Sie? Werden auch Sie Teil der TUD-Gemeinschaft und unterstützen Sie die Kampagne auf unserer Fanpage!

 

UNSERE jUNIperus
…natürlich

Die TU Dresden ist meine Uni, weil wir schon heute gemeinsam daran arbeiten, unsere Umwelt von morgen für alle lebenswert zu gestalten. Nachhaltigkeit ist in den Forstwissenschaften seit Jahrhunderten das Prinzip.

Ich bin Wissenschaftlicher Leiter und Kustos im Forstbotanischen Garten Tharandt. Hier kultivieren wir derzeit über 3.200 verschiedene winterharte Gehölze aus fast allen Erdteilen. Damit ist der Forstgarten die umfangreichste Sammlung winterharter Gehölze in der Bundesrepublik und zugleich eine der ältesten der Welt.

Als zentrale Betriebseinheit der Fakultät Umweltwissenschaften dient der Forstgarten Studierenden der Forstwissenschaften, Geografie, Landschaftsarchitektur und Architektur als anwendungsorientierte Lehrstätte.

Hier halte ich die Pflanze eines Wacholders (Juniperus seravschanica) in den Händen. Wacholder wächst sehr langsam: die Größe dieser Pflanze hier lässt es nicht vermuten, aber sie ist bereits 7 Jahre alt.

Diese und weitere Pflanzen im Forstgarten, die zum größten Teil vom Naturstandort in den jeweiligen Florenregionen stammen, dienen in der Forschung dazu, ihre Eigenschaften unter mitteleuropäischen Bedingungen zu beobachten und zu dokumentieren. Dies wiederum ist die Basis für die Beurteilung einer Anbaueignung im Forst, aber natürlich auch für die Nutzung in der Landschaftsgestaltung, als Stadt- und Straßengrün oder in verschiedenen gartenbaulichen Disziplinen.

Unsere Sammlungsschwerpunkte liegen auf den Gattungen der Eichen und Ebereschen, den Koniferen sowie geografisch im Bereich Nordamerika und dem russischen Fernen Osten.

Besonders enge partnerschaftliche Kontakte unterhalten wir derzeit zur Forstlichen Fakultät der Primorski Krai Academy of Agriculture in Ussuriisk (Russland), der Fakultät für Landschaftsarchitektur der Tongji-Universität Shanghai (China) und der Biologischen Fakultät der Gadjah-Mada-Universität, Yogyakarta (Indonesien).

Dr.
Ulrich
Pietzarka

UNSERE commUNIty
…vielfältig

Die TU Dresden ist meine Uni, weil hier die Leistung zählt, unabhängig von der Herkunft. Als Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin verstehe ich mich als Brückenbauerin zwischen den Kulturen.

Ich bin Doktorandin am Sonderforschungsbereich „Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“. Unter dem Begriff „Invektivität“ erforscht dieses Projekt verschiedene Formen der Herabwürdigung und der Bloßstellung aus der Perspektive von dreizehn Disziplinen. Beteiligt sind Fächer der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften sowie der Philosophischen Fakultät.

Meine Dissertation entsteht im Rahmen des Teilprojekts „Invektive Kodierungen von Interkulturalität“. Dabei führe ich ethnografisch-teilnehmende Beobachtungen in Integrations- und Orientierungskursen durch, manchmal begleitet von Interviews mit Lehrkräften oder Verwaltungspersonal.

Seit Oktober 2017 bin ich außerdem Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin. Das ist ein Stipendium, das sich den Werten Weltoffenheit und Toleranz verschrieben hat. Gewidmet ist es Marwa El-Sherbini, die 2009 in Dresden ermordet wurde. 2008 kam Marwa mit ihrer Familie nach Dresden. Ihr Mann war hier Doktorand am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, einem der Partner im Forschungsverbund DRESDEN-concept. Nach dem tragischen Vorfall gründeten die DRESDEN-concept-Partner das Marwa-El-Sherbini-Fördernetzwerk, aus dem später das Stipendium entstand, das seit 2011 durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen vergeben wird.

Als Stipendiatin bin ich vielfältig sozial und gesellschaftlich engagiert. Ich halte Vorträge über die arabische Kultur und die Rolle der Frauen im Islam für unterschiedliche Zielgruppen, z.B. für die sächsische Polizei, für Schülerinnen und Schüler oder im Rahmen der Dresdner „Interkulturellen Tage“. An der Volkshochschule Dresden habe ich an einem Workshop über die deutsche Kultur für Geflüchtete und Migranten mitgewirkt. Wichtig ist mir vor allem, Begegnungen zwischen Geflüchteten, Migranten und Einheimischen zu ermöglichen, um ins Gespräch zu kommen und Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen.

Youmna
Fouad, M.A.

UNSERE jUNIoren
…grundlegend

Die TU Dresden ist meine Uni, weil hier die Chemie stimmt. Von der Lehre über die Forschung bis hin zur Anwendung treiben wir gemeinsam Innovationen voran und arbeiten daran, über Spin-Offs und Start-Ups neue Ideen in die Welt zu tragen.

Ich bin „Ur-Dresdner“, habe hier Chemie studiert und promoviert. Jetzt bin ich Gruppenleiter an der Professur für Molekulare Funktionsmaterialien und Mitgründer des Spin-Offs Sixonia Tech.

Wir Chemiker arbeiten natürlich oft mit schönen bunten Flüssigkeiten, aber eigentlich ist das Material meiner täglichen Arbeit schwarz. Für mich ist es aber umso schöner, denn es hat viele großartige Eigenschaften. Das Material heißt Graphen und ist eine spezielle Form des Kohlenstoffs – nur ein Atom dünn, aber unheimlich stabil und leitfähig. Als Projektpartner im Rahmen der EU-Initiative „Graphene Flagship“ haben wir ein Verfahren entwickelt, mit dem wir qualitativ hochwertiges Graphen so herstellen können, dass es sich viel einfacher weiterverarbeiten und für verschiedene Anwendungen „maßschneidern“ lässt. Mit unserem Spin-Off Sixonia Tech bringen wir nun diese Grundlagenforschung aus dem Labor in die Anwendung.

Wir arbeiten eng mit Industrie- und Forschungspartnern aus Dresden, Deutschland, Europa und der Welt zusammen und kombinieren Kompetenzen fachübergreifend, um unser Graphen in neuen Anwendungen zu testen.

Die Professur für Molekulare Funktionsmaterialien wurde 2014 im Rahmen des Center for Advancing Electronics Dresden geschaffen und ist Teil der Fakultät Chemie. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von neuen 2D-Materialien für die nächste Elektronikgeneration sowie für die Speicherung, Erzeugung und Umwandlung von Energie.

Dr.
Martin R.
Lohe

UNSERE commUNIcation
…rasant

Die TU Dresden ist meine Uni, weil wir ein Zusammenwirken zwischen Menschen und Maschinen neu definieren. Wir wollen diese neuen Möglichkeiten im CeTI erforschen und an jedem Ort auf der Welt für alle verfügbar machen.

Ich bin Professor für Kommunikationsnetze im Rahmen einer Stiftungsprofessur der Deutschen Telekom. Der Fokus meiner Professur mit über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liegt auf der Weiterentwicklung von Kommunikationsnetzen und Zugangssystemen für die 5. Generation der Mobilfunkkommunikation, kurz 5G genannt.

Kern dieses neuen Funkstandards ist das sogenannte „Internet der Dinge“. Dabei geht es um die Frage, wie Maschinen gemeinsam mit Menschen interagieren und welche Vorteile daraus entstehen können.

Die Anwendungen, die aus 5G und dem „Internet der Dinge“ erwachsen, sind überaus vielfältig und reichen von fahrerlosen Autos über Interaktionen in virtuellen Welten bis hin zu energiesparenden Energienetzen oder diesem „Zauberhandschuh“, den ich hier trage. Die im Handschuh integrierten Sensoren zeichnen die Bewegungen meiner Hand auf und können diese an einen Roboter übertragen, der meine Bewegungen exakt nachvollziehen kann. Auf diese Weise könnten Menschen künftig „in einen Roboter schlüpfen“ und die Maschine an jedem beliebigen Ort der Welt für sich arbeiten lassen, beispielsweise in einem Labor oder in der industriellen Fertigung.

Eine Voraussetzung für die Realisierbarkeit solcher Anwendungen sind Technologien, die es ermöglichen, Daten in Echtzeit zu übertragen – das Internet muss also „taktil“ werden. Diesem Forschungsfeld widmet sich das neue Exzellenzcluster „Zentrum für taktiles Internet“ (CeTI) der TUD. Wie können Mensch und Maschine effizient zusammenarbeiten? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, brauchen wir nicht nur neue Kommunikationstechnologien zur Unterstützung von Echtzeit, sondern müssen auch den menschlichen Körper und sein Reaktionsvermögen verstehen.

Prof.
Frank
Fitzek

UNSERE pecUNIa
…international

Die TU Dresden ist meine Uni, weil sie internationale Projekte unterstützt. Damit sind wir in der Lage, über Grenzen hinweg kreativ zu sein und die Herausforderungen der Zukunft im Interesse aller zu meistern.

Ich arbeite am European Project Center (EPC) der TU Dresden. Dort helfe ich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dabei, europäische Fördermittel zu beantragen, damit grenzübergreifende und interdisziplinäre Ideen erfolgreich in Projekten realisiert werden können. Als Gruppenleiterin „Internationale Kooperationen“ sehe ich Tag für Tag spannende Projekte – aber auch den administrativen Aufwand – und genau dies ist mein Antrieb, getreu dem Motto „Projekte gestalten – internationale Potentiale nutzen“.

Die Flagge der Europäischen Union begleitet mich täglich am European Project Center. Die goldenen Sterne stehen für die Werte Einheit, Solidarität und Harmonie zwischen den Völkern Europas – und genau diese Werte sind auch essentiell für erfolgreiche Forschungsprojekte.

Das European Project Center ist Teil der Zentralen Universitätsverwaltung der TU Dresden und Ansprechpartner für alle Bereiche und Zentralen Einrichtungen der TU Dresden, wenn es darum geht internationale Projekte zu realisieren. Seit der Gründung 2005 beraten wir zu sämtlichen Förderinstrumenten der EU.

Doris
List

UNSERE holzUNIon
…nachhaltig

Die TU Dresden ist meine Uni, weil wir zusammen nachhaltige Wege gehen. Mit moderner Holztechnik geben wir natürlichen Materialien neue Räume.

Ich bin Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Professur für Holztechnik und Faserwerkstofftechnik. Die Holztechnik der Fakultät Maschinenwesen der TUD ist eine der besten Forschungsstellen weltweit auf diesem Gebiet, weshalb ich hier meine Doktorarbeit schreibe und derzeit an dem Projekt „AidBoards“ mitarbeite.

Dieses Projekt forscht nach einem Weg, um Feldbetten für humanitäre Einsätze nahezu vollständig aus Papierwerkstoffen herzustellen. Das Bettgestell wird ähnlich einem Paket-Packset flach zum Einsatzort transportiert. Dort wird der Rahmen durch Falten und Stecken aufgebaut und eine hängemattenartige Bespannung angebracht. Diese basiert auf Krankenunterlagen und kann für jeden Patienten schnell gewechselt werden. Die Feldbetten sind speziell für den einmaligen Transport konzipiert und können am Einsatzort vollständig recycelt, kompostiert oder verbrannt werden. Damit bietet dieses Projekt große Vorteile für Logistik, Nutzung und Entsorgung in der humanitären Hilfe, beispielsweise bei Epidemien.

Auf dem Foto ist ein 1:10-Modell des Feldbetts zu sehen. Mithilfe des Hockers untersuchen wir konstruktive Aspekte des Rahmens im Originalmaßstab.

„AidBoards“ setzen wir gemeinsam mit mehreren Partnern um:

Profümed Karlheinz Lohr e.K. fertigt Krankenunterlagen, welche für die Bespannung der Einweg-Feldbetten auf deren Maschinen modifiziert werden. THIMM Packaging Systems GmbH + Co. KG verfügt sowohl über umfangreiche Erfahrung im Einsatz von Schwerlastwellpappe als auch über die für derart große Faltbögen benötigten Verarbeitungsmaschinen. Markus Lampe Consulting steuert 20 Jahre Erfahrung aus der humanitären Logistik bei.

„AidBoards“ wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Neue Produkte für die Bioökonomie“.

Javane
Oktaee, M. Sc.

UNSERE UNIversität
…mutig

Die TU Dresden ist meine Uni, weil sie lebendig, mutig und innovativ ist. Und weil hier alle gemeinsam daran arbeiten, die Welt genauer zu verstehen und besser zu machen.

Auch nach acht Jahren als Rektor begeistert mich unsere TU Dresden immer wieder neu. Ihre Dynamik und Veränderungsbereitschaft, ihre Kreativität und ihr Innovationsstreben sind etwas ganz Besonderes für mich. Ich erlebe hier einen Teamgeist und eine Einsatzbereitschaft, wie ich sie in meinem bisherigen Arbeitsleben nur selten angetroffen habe. Dabei ist es unwesentlich, ob sich wissenschaftlich neue Herausforderungen stellen, ob wir unsere Strukturen und Prozesse revolutionieren oder unsere technischen Services auf neuesten Stand bringen: Diese Universität nimmt Herausforderungen mit großem Schwung an und zeigt dabei einen erstaunlichen Mut, sich auf Veränderungsprozesse einzulassen. Und dies natürlich nicht nur innerhalb der Universität, sondern auch im Dialog mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Prof.
Hans
Müller-Steinhagen

UNSERE beschleUNIgung
…galaktisch

Die TU Dresden ist meine Uni, weil uns die Raumfahrt faszinierende Horizonte eröffnet. Wir entwickeln neue Technologien für die Reise ins Weltall und für unser Ankommen in der Zukunft.

Die Arbeit an der TU Dresden ermöglicht es mir, einen Kindheitstraum wahr werden zu lassen: dabei mitzuwirken, neue Technologien für die Raumfahrt zu entwickeln und zu erforschen. Daran arbeite ich als Doktorandin an der Professur für Raumfahrtsysteme.

Die Professur ist am Institut für Luft-und Raumfahrttechnik der TU Dresden angesiedelt und erforscht neuartige Antriebskonzepte, Energie- und Sensorsysteme sowie neue Technologien für Raumfahrzeuge und Satelliten. Der Technologietransfer in erdgebundene Anwendungen ist dabei von großer Bedeutung.

Die Professur für Raumfahrtsysteme entwickelte gemeinsam mit dem sächsischen Unternehmen Cortex Biophysik GmbH ein smartes System zur Überwachung der körperlichen Fitness vor, während und nach Aufenthalten im All. Getestet wurde das System durch den deutschen Astronauten Alexander Gerst, der sich seit Juni 2018 im Rahmen einer Langzeitmission auf der Internationalen Raumstation ISS befindet. Der Test brachte Gerst ordentlich ins Schwitzen: Während des Trainings am Ergometer trug er einen speziellen Brustgurt, in dem Sensoren die Gase der Atmung, wie Sauerstoff und Kohlendioxid, den Atemfluss, den Herzschlag und auch die Körperkerntemperatur in Kopf und Brustbereich maßen. Die Elektronik im Brustgurt übertrug die Messdaten kabellos zum Raumlabor Columbus auf der ISS und weiter zur Bodenstation.

Ziel dieses Projektes namens „MetabolicSpace“ ist die Entwicklung eines kleinen, am Körper tragbaren Systems zur Überwachung des körperlichen Zustandes von Astronauten und zukünftigen Weltraumtouristen.

Dipl.-Ing.
Elisabeth
Abbe

UNSERE immUNIty
…stressresistent

Die TU Dresden ist meine Uni, weil wir hier Körper und Seele schützen. Nur wer versteht, wie Stress wirkt, kann ihn gezielt bekämpfen.

Ich bin Professor für Biopsychologie und Sprecher des Bereichs Mathematik und Naturwissenschaften. Ich arbeite an der TU Dresden, weil ich hier die optimale Passung von hervorragenden Arbeitsbedingungen und hoher Lebensqualität finde.

Die Fakultät Psychologie mit ihren 17 Professuren gehört deutschlandweit seit Jahren zu den führenden psychologischen Fachbereichen. Meine eigene Professur zählt rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass ich laut Google-Scholar einer der meistzitierten Forscher der TU Dresden bin.

Forschungsschwerpunkt meiner Professur ist das Thema Stress, das in einer Vielzahl von unterschiedlichen Projekten beleuchtet wird, z.B. im Rahmen der Dresdner Burnout-Studie. Wir untersuchen, wie die Psyche und vor allem auch der Körper auf Stress reagieren. Dabei spielen die Auswirkungen von Stress auf unser Gehirn eine zentrale Rolle.

Das Gehirn, das ich hier in den Händen halte, wurde von dem spanisch-amerikanischen Künstler Pablo Garcia Lopez angefertigt. Es besteht aus eingefärbten Seidensträngen. Garcia Lopez ist außerdem Neurowissenschaftler und hat über das Leben und Wirken des spanischen Neuroanatoms und Nobelpreisträgers Ramon y Cajal promoviert. Sein Seiden-Gehirn und weitere Arbeiten stellte der in Baltimore lebende Künstler 2011 im Rahmen der Ausstellung „Images of the Mind“ im Deutschen Hygienemuseum aus.

Prof.
Clemens
Kirschbaum

UNSERE UNIversaltalente

…magnetisierend

Die TU Dresden ist meine Uni, weil wir Materialien für die Zukunft entdecken und entwickeln. In der Festkörperphysik erforschen wir die Grundlagen von Quantenmaterialien und stellen Bausteine für die Hochtechnologien von übermorgen bereit.

Ich bin Professor am Institut für Theoretische Physik und arbeite an der TU, weil Dresden einer der besten Standorte für die Forschung in meinem Fachgebiet – der Festkörperphysik – ist.

Hier halte ich ein Modell für ein Pyrochlorgitter in den Händen. Es besteht aus Tetraedern, die an ihren Ecken verbunden sind. Diese atomare Gitterstruktur, die in zahlreichen magnetischen Materialien vorkommt, führt zu „Frustration“: Die Wechselwirkungen magnetischer Atome passen nicht zueinander. Dadurch kann eine Vielzahl neuer Materiezustände entstehen, die sich von denen gewöhnlicher Magnete fundamental unterscheiden. Solche Materialien und Zustände sind Forschungsgegenstand des DFG-Sonderforschungsbereichs 1143 „Korrelierter Magnetismus: Von Frustration zu Topologie“ und bilden auch eine Säule des neuen Exzellenzclusters „Komplexität und Topologie in Quantenmaterialien“ (ct.qmat).

Unsere Arbeit bündelt Physik und Chemie und findet in enger Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung, den Max-Planck-Instituten für Physik komplexer Systeme und für Chemische Physik fester Stoffe sowie dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf statt.

Prof.
Matthias
Vojta

UNSERE UNIqueness
…menschlich

Die TU Dresden ist meine Uni, weil ich hier voll akzeptierter Teil der Gemeinschaft bin. Die Universität war in Zeiten schwieriger persönlicher Wandlungen immer ein fester Rückhalt.

Die TU Dresden zeigt queere Akzeptanz – das ist beispielhaft!

Die Uni in Dresden ist schon immer meine berufliche Heimat. Als Andreas habe ich an der TUD meine Lehre absolviert. Hier zu arbeiten, darauf war ich schon immer stolz!

Der Weg meiner Transition war ein langer und in vielen Bereichen sehr schwieriger Weg. Die TU Dresden jedoch stand mir als Arbeitgeber stets hilfreich zur Seite und hat mir einen reibungslosen Start in ein „neues“ Leben ermöglicht. Nach meinem „Outing“ zur Andrea musste ich in meinem Arbeitsumfeld nie das Gefühl der Ausgrenzung oder Diskriminierung erleben. Eine anderslautende dienstliche Mailadresse kann aber trotzdem ganz schnell zum verwirrenden Problem werden. Durch meine Kolleginnen und Kollegen, das Personaldezernat und die Rechtsabteilung wurde mir jedoch in den verschiedensten Ebenen unkompliziert Hilfe zuteil. Viele Hindernisse konnte ich dadurch ganz schnell überwinden. Fazit: Durch einen Buchstaben weniger in der E-Mail-Adresse wurde ich zur glücklichen TU’lerin! Dafür bin ich dankbar!

Die TU Dresden verfügt mit der Stabsstelle Diversity Management seit 2012 über eine zentrale Beratungs- und Koordinierungsstelle – für Menschen mit meinem Hintergrund, aber auch für Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen. Für betroffene Studierende bietet der Studentenrat der TU Dresden Beratungen zu verschiedenen Themen an.

Andrea
Surma

UNSERE UNIts
…innovativ

Die TU Dresden ist meine Uni, weil unsere Grundlagenforschung die Datenträger der Zukunft hervorbringt. In der Angewandten Physik speichern wir Informationen auf atomarer Größenskala in Kristallgittern.

Ich arbeite als Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Angewandte Physik, das mit über 100 Beschäftigten das größte Institut der Fakultät Physik an der TU Dresden ist. Die Professur für Experimentalphysik/Photophysik, der ich angegliedert bin, erforscht neuartige Kristallsysteme mit Hilfe nanoskaliger Mikroskopie-Methoden.

Durch das Anlegen elektrischer Felder in sogenannten ferroelektrischen Kristallen können wir Informationen auf atomarer Größenskala in diesen Kristallen abspeichern. Die elektrisch geschriebenen Strukturen in diesen Kristallen müssen jedoch zum besseren Verständnis optisch dargestellt werden.

Üblicherweise werden hierzu Rastersondenmikroskopie-Techniken eingesetzt. Diese bieten jedoch nur 2D-Informationen über elektrische Zustände an der Oberfläche. Um vollständige 3D-Informationen zu gewinnen, nutzen wir die sogenannte Cherenkov-Second-Harmonic-Generation-Mikroskopie. Dabei wird die Probe in einem Lasermikroskop komplett abgerastert und so ein Modell der elektrischen Zustände im Kristall erstellt.

Zukünftig könnten mit Hilfe derart hochauflösender Bilddaten völlig neue Materialien zur Anwendung als Datenspeicher mit enormen Informationsdichten oder rekonfigurierbare Nano-Schaltkreise in künstlichen neuronalen Netzen entwickelt werden.

Die Cherenkov-Second-Harmonic-Generation-Mikroskopie wird durchgeführt in Kooperation mit dem Center for Regenerative Therapies Dresden (CRTD) und dem Biotechnologischen Zentrum (BIOTEC) der TU Dresden sowie finanziell unterstützt durch die VolkswagenStiftung.

Benjamin
Kirbus

UNSERE opportUNIties
…heilend

Die TU Dresden ist meine Uni, weil wir die neuesten Erkenntnisse der Forschung direkt zum Patienten bringen. Hier kombinieren wir innovative Lehre und internationale Forschung mit größtmöglicher Patientennähe für die personalisierte Medizin von morgen.

Die Medizinische Fakultät der TU Dresden und das Dresdner Universitätsklinikum vereinen bundesweit und international ausgewiesene Expertenzentren, in denen wir unsere Patienten auf höchstem Niveau versorgen können. Diese Arbeit ist für mich sinnstiftend und höchst spannend zugleich.

Von 2010 bis 2017 habe ich Humanmedizin an der TU Dresden studiert. Schon im Studium habe ich intensiv im Institut für Pharmakologie und Toxikologie gearbeitet. Seit 2018 bin ich dort als Arbeitsgruppenleiter tätig.

Der Fokus meiner Arbeitsgruppe liegt auf der Erforschung neuer Medikamente, um die krankhafte Vermehrung von Bindegewebe in Organen, die sogenannte Fibrose, aufzuhalten bzw. umzukehren. Fibrose kann alle Organe betreffen und ist in gewissem Umfang eine Alterserscheinung des Körpers. Wenn die beteiligten Prozesse jedoch aus der Balance geraten, so hat dies für den Patienten gravierende Folgen. Es kann sich z.B. eine Herzschwäche entwickeln. Deshalb widmen wir uns angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung der Entwicklung neuer und vor allem passgenauer Arzneimitteltherapien.

Dabei arbeiten wir u.a. mit der Dresdner Klinik und Poliklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, der BTU Cottbus-Senftenberg und dem King’s College London im Rahmen des transCampus zusammen. Durch diese Kollaborationen können wir Know-how aus den Bereichen der Molekularbiologie, der Proteomik, der Zellphysiologie und Pharmakologie kombinieren.

Dr.
Stephan
Künzel

UNSERE nano-tUNIngs
…integriert

Die TU Dresden ist meine Uni, weil wir integrierte Schaltkreise entwickeln, die die neuronalen Netze des Menschen nachahmen. An der TU Dresden geht es immer auch um die Integration von aufgeschlossenen, mutigen und neugierigen Menschen, die Spaß an ihrer Arbeit haben und bereit sind, an ihre Grenzen zu gehen.

Ich habe mich entschieden, aus meinem Heimatland Indien hierher zu kommen, weil die TUD eine Universität von Weltklasse ist und nachgewiesenermaßen akademische und wissenschaftliche Exzellenz verkörpert. Im Oktober 2017 habe ich den TUD-Masterstudiengang„Nanoelectronic Systems” begonnen.

Initiiert vom Dresdner Forschungscluster Cool Silicon, dreht sich hier alles um die Technologie, das Design und die Anwendung der Nanoelektronik und damit um die Weiterentwicklungen im Rahmen der fortschreitenden Miniaturisierung in der Mikroelektronikindustrie.

Das Projekt, an dem ich arbeite, beschäftigt sich mit Inter-Integrated Circuits. Das sind Systeme zur Übertragung digitaler Daten und damit Kommunikationsprotokolle. Wir verwenden diese Schaltkreise im sogenannten SpiNNaker-Chip, der von Wissenschaftlern an derFakultät Elektrotechnik und Informationstechnikim Rahmen desHuman Brain Project” entwickelt wurde. Dieses europaweite und auf zehn Jahre angelegte Projekt begann 2013. Es zielt auf ein besseres Verständnis des menschlichen Gehirns ab, um Hirnerkrankungen sowie die Entwicklung sogenannter neuromorpher Computer zu erforschen. DieProfessur für Hochparallele VLSI-Systeme und Neuromikroelektronik der TUD,an der mein Projekt angesiedelt ist, spielt eine wichtige Rolle bei dieser Initiative.

Aman
Kumar

UNSERE architekturUNIkate
…barrierefrei

Die TU Dresden ist meine Uni, weil wir Architektur gestalten, die für alle Menschen gleichermaßen nutzbar ist. Wir forschen zu Barrierefreiheit und setzen diese in unserer Arbeit um.

Ich bin Architektin und Professorin für Sozial- und Gesundheitsbauten. An der TU Dresden arbeite ich, da wir hier das Ziel einer für alle Menschen nutzbaren gebauten Umwelt in der Forschung, der Lehre und in den Campusgebäuden umsetzen.

In der Architektur werden Modelle gebaut, um eine gute Vorstellung des Entwurfs in seiner Umgebung zu ermöglichen. So kann man überprüfen, ob sich ein Gebäude in den umgebenden Stadtraum einfügen wird oder ob es diesen als Solitär dominiert. Je nach Bauaufgabe und Ort muss die richtige Haltung gefunden werden.

Im Rahmen meiner Professur entwickeln wir architektonische Strategien für den Umgang mit dem demografischen Wandel. Innenräume werden ebenso von uns geplant. Hier forschen wir insbesondere zu einer demenzsensiblen Architektur in Akutkrankenhäusern, da die wachsende Zahl an zu behandelnden älteren Menschen dort Veränderungen erfordert. Ziel ist es, dass die Architektur und Pflegeprozesse optimal abgestimmt werden und zum Wohlbefinden und zur Genesung der Patientinnen und Patienten beitragen.

Prof.
Gesine
Marquardt

UNSERE UNIsportler
…ausdauernd

Die TU Dresden ist meine Uni, weil wir das Campusleben sportlich machen. Wir bringen mit 500 KursleiterInnen wöchentlich mehr als 8.000 Studierende und Beschäftigte der TU Dresden in Bewegung – denn „Denken braucht Bewegung“!

Ich arbeite als Sportwissenschaftler am Universitätssportzentrum der TU Dresden, das 800 verschiedene Sportkurse anbietet. Mein Verantwortungsbereich erstreckt sich über eine Reihe von Sportarten, wie zum Beispiel Budo bzw. Kampfsport bis hin zum Radsport. Mit einem eigenen Radsportstützpunkt ist die TUD eine der wenigen Hochschulen, die Mountainbikes, Rennräder und Tandems für Studierende und Beschäftigte zur Verfügung stellt.

Stefan
Schulz

UNSERE UNIversalität
…kooperativ

Die TU Dresden ist meine Uni, weil sie international kooperiert. Das „Centrum Frankreich | Frankophonie“ fördert durch die Begegnung mit WissenschaftlerInnen und AutorInnen interkulturelle Kompetenz und setzt sich ein für Weltoffenheit und Vielfalt.

Ich bin Professorin am Institut für Romanistik und Gründungsdirektorin des Centrums Frankreich | Frankophonie (CFF). Ich arbeite an der TU Dresden, weil sie Internationalisierung aktiv fördert und ihre Profillinie „Kultur und gesellschaftlicher Wandel“ gegenwartsbezogene Forschung ermutigt.

In der Hand halte ich einen Roman der französischen Autorin Cécile Wajsbrot, zur Zeit als DRESDEN Fellow der Poetikdozentur am Centrum Frankreich | Frankophonie. Literarische Texte und andere kulturelle Speichermedien können durch das in ihnen enthaltene Wissen einen Beitrag zur Diagnose unserer Gegenwartsgesellschaften leisten. Das CFF mit Mitgliedern aus zahlreichen Fakultäten ist breit interdisziplinär aufgestellt und versteht sich als Ort des deutsch-frankophonen Wissenschafts- und Kulturaustauschs, als Anlaufstelle für internationale Kooperationen und als Kompetenzvermittler zu frankophonen Kulturräumen.

Das CFF vernetzt an Frankreich und Frankophonie interessierte Akteure der gesamten TU Dresden. Es kooperiert regional, bundesweit und international, etwa mit den DRESDEN-concept-Partnern, dem Institut Français d’Allemagne, der Deutsch-Französischen Hochschule oder mit der Vertretung der Regierung von Québec.

Die Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften ist forschungsstark, innovativ und international. Sie bietet ihren mehr als 4.000 Studierenden der Anglistik, Amerikanistik, Germanistik, Klassischen Philologie, Romanistik und Slavistik durch die Anbindung an aktuelle Forschungsprojekte und internationale Kooperationen attraktive Studienbedingungen.

Prof.
Roswitha
Böhm

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