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Die TU Dresden ist meine Uni, weil hier die Leistung zählt, unabhängig von der Herkunft. Als Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin verstehe ich mich als Brückenbauerin zwischen den Kulturen.

Ich bin Doktorandin am Sonderforschungsbereich „Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“. Unter dem Begriff „Invektivität“ erforscht dieses Projekt verschiedene Formen der Herabwürdigung und der Bloßstellung aus der Perspektive von dreizehn Disziplinen. Beteiligt sind Fächer der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften sowie der Philosophischen Fakultät.

Meine Dissertation entsteht im Rahmen des Teilprojekts „Invektive Kodierungen von Interkulturalität“. Dabei führe ich ethnografisch-teilnehmende Beobachtungen in Integrations- und Orientierungskursen durch, manchmal begleitet von Interviews mit Lehrkräften oder Verwaltungspersonal.

Seit Oktober 2017 bin ich außerdem Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin. Das ist ein Stipendium, das sich den Werten Weltoffenheit und Toleranz verschrieben hat. Gewidmet ist es Marwa El-Sherbini, die 2009 in Dresden ermordet wurde. 2008 kam Marwa mit ihrer Familie nach Dresden. Ihr Mann war hier Doktorand am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, einem der Partner im Forschungsverbund DRESDEN-concept. Nach dem tragischen Vorfall gründeten die DRESDEN-concept-Partner das Marwa-El-Sherbini-Fördernetzwerk, aus dem später das Stipendium entstand, das seit 2011 durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen vergeben wird.

Als Stipendiatin bin ich vielfältig sozial und gesellschaftlich engagiert. Ich halte Vorträge über die arabische Kultur und die Rolle der Frauen im Islam für unterschiedliche Zielgruppen, z.B. für die sächsische Polizei, für Schülerinnen und Schüler oder im Rahmen der Dresdner „Interkulturellen Tage“. An der Volkshochschule Dresden habe ich an einem Workshop über die deutsche Kultur für Geflüchtete und Migranten mitgewirkt. Wichtig ist mir vor allem, Begegnungen zwischen Geflüchteten, Migranten und Einheimischen zu ermöglichen, um ins Gespräch zu kommen und Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen.

Die TU Dresden ist meine Uni, weil hier die Leistung zählt, unabhängig von der Herkunft. Als Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin verstehe ich mich als Brückenbauerin zwischen den Kulturen.

Ich bin Doktorandin am Sonderforschungsbereich „Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“. Unter dem Begriff „Invektivität“ erforscht dieses Projekt verschiedene Formen der Herabwürdigung und der Bloßstellung aus der Perspektive von dreizehn Disziplinen. Beteiligt sind Fächer der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften sowie der Philosophischen Fakultät.

Meine Dissertation entsteht im Rahmen des Teilprojekts „Invektive Kodierungen von Interkulturalität“. Dabei führe ich ethnografisch-teilnehmende Beobachtungen in Integrations- und Orientierungskursen durch, manchmal begleitet von Interviews mit Lehrkräften oder Verwaltungspersonal.

Seit Oktober 2017 bin ich außerdem Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin. Das ist ein Stipendium, das sich den Werten Weltoffenheit und Toleranz verschrieben hat. Gewidmet ist es Marwa El-Sherbini, die 2009 in Dresden ermordet wurde. 2008 kam Marwa mit ihrer Familie nach Dresden. Ihr Mann war hier Doktorand am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, einem der Partner im Forschungsverbund DRESDEN-concept. Nach dem tragischen Vorfall gründeten die DRESDEN-concept-Partner das Marwa-El-Sherbini-Fördernetzwerk, aus dem später das Stipendium entstand, das seit 2011 durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen vergeben wird.

Als Stipendiatin bin ich vielfältig sozial und gesellschaftlich engagiert. Ich halte Vorträge über die arabische Kultur und die Rolle der Frauen im Islam für unterschiedliche Zielgruppen, z.B. für die sächsische Polizei, für Schülerinnen und Schüler oder im Rahmen der Dresdner „Interkulturellen Tage“. An der Volkshochschule Dresden habe ich an einem Workshop über die deutsche Kultur für Geflüchtete und Migranten mitgewirkt. Wichtig ist mir vor allem, Begegnungen zwischen Geflüchteten, Migranten und Einheimischen zu ermöglichen, um ins Gespräch zu kommen und Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen.

Youmna
Fouad, M.A.
Doktorandin am Sonderforschungsbereich „Invektivität“
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Die TU Dresden ist meine Uni, weil hier die Leistung zählt, unabhängig von der Herkunft. Als Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin verstehe ich mich als Brückenbauerin zwischen den Kulturen.

Ich bin Doktorandin am Sonderforschungsbereich „Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“. Unter dem Begriff „Invektivität“ erforscht dieses Projekt verschiedene Formen der Herabwürdigung und der Bloßstellung aus der Perspektive von dreizehn Disziplinen. Beteiligt sind Fächer der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften sowie der Philosophischen Fakultät.

Meine Dissertation entsteht im Rahmen des Teilprojekts „Invektive Kodierungen von Interkulturalität“. Dabei führe ich ethnografisch-teilnehmende Beobachtungen in Integrations- und Orientierungskursen durch, manchmal begleitet von Interviews mit Lehrkräften oder Verwaltungspersonal.

Seit Oktober 2017 bin ich außerdem Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin. Das ist ein Stipendium, das sich den Werten Weltoffenheit und Toleranz verschrieben hat. Gewidmet ist es Marwa El-Sherbini, die 2009 in Dresden ermordet wurde. 2008 kam Marwa mit ihrer Familie nach Dresden. Ihr Mann war hier Doktorand am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, einem der Partner im Forschungsverbund DRESDEN-concept. Nach dem tragischen Vorfall gründeten die DRESDEN-concept-Partner das Marwa-El-Sherbini-Fördernetzwerk, aus dem später das Stipendium entstand, das seit 2011 durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen vergeben wird.

Als Stipendiatin bin ich vielfältig sozial und gesellschaftlich engagiert. Ich halte Vorträge über die arabische Kultur und die Rolle der Frauen im Islam für unterschiedliche Zielgruppen, z.B. für die sächsische Polizei, für Schülerinnen und Schüler oder im Rahmen der Dresdner „Interkulturellen Tage“. An der Volkshochschule Dresden habe ich an einem Workshop über die deutsche Kultur für Geflüchtete und Migranten mitgewirkt. Wichtig ist mir vor allem, Begegnungen zwischen Geflüchteten, Migranten und Einheimischen zu ermöglichen, um ins Gespräch zu kommen und Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen.

Youmna
Fouad, M.A.
Doktorandin am Sonderforschungsbereich „Invektivität“
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